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Städte & Dörfer
Antibes-Juan Les Pins
Antibes, auch im Mittelalter als Antibol bekannt, ist eines der schönsten Städte Frankreichs. Hier herrscht auch die typische Mittelmeeratmosphäre - die Altstadt voller schöner Läden und Restaurants, aufeinander eingespielte gelbe und braungelbe Koloristik, Gebäude mit Weinreben bewachsene und Balkone, die mit Blumen bedeckt sind. Man kann auch den morgens täglich ausser an Montagen stattfindenen Jahrmarkt nicht verpassen. Am Fusse von Antibes befindet sich ein dunkelblauer Ozean, der sich entlang der mit Schnee bedeckten Alpen und der italienischen Grenze erstreckt.

Die Stadt wurde im 9 Jahrhundert vor unserer Zeitrechung von den Griechen gegründet; unter dem Namen Antipolis, was „andere Seite” bedeutet (weil sie gegenüber Korsika liegt). Somit ist sie ein bedeutender Pfeiler des Seehandels. Nach der Römerzeit gründete man hier ein Bistum. Leider verfiel der Reichtum der Stadt aufgrund häufiger Seuchen und Plagen. Der Erzbischof ging nach Grasse, um dort Zuflucht zu finden.

Am Ende des 14 Jahrhunderts kam Antibes aus der „Quarantäne” heraus. Gelegen an der französisch-sabautischen Grenze war Antibes die ideale Schutzbastion. Der König von Frankreich verschanzte die Stadt 1707. Der bekannte Fort Vauban überragt den Hafen.

1894 wurde ein grosser Teil des Festungwerkes der Stadt zerstört, um Platz für die wirtschaftliche und demographische Expansion zu machen. Nur die Frontmauer des Hafens blieb erhalten. Schon zu dieser Zeit wurde Antibes von vielen Touristen besucht. Heute ist es die zweitgrösste an der Küste gelegene Alpenstadt, eine Region mit 80000 Menschen.

Ein Besuch in Antibes ist wirklich bezaubernd. Mach einen Spaziergang am Strand ab Fort Vauban, der für Besichtigungen unzugänglich gemacht wurde, bis zum Strand Salis. Auf der Hälfte der Strecke suche das Meerestor in der Altstadt. Bei der Festung, im Schloss Grimaldi kann man das Picasso-Museum sehen. Das ist ein im 12 Jahrhundert enstandener romanischer Turm. Der Rest des Schlosses wurde im 16 Jahrhundert angebaut. Das Museum umfasst Arbeiten grosser zeitgenössischer Künstler wie z.B.: Nicolas de Stael, Miro, Clader, Fernand Leger oder Max Ernst.

Vier weitere Museen sind ebenso sehenswert: das Museum Peynet mit dem bekannten Gemälde „Die Verliebten”, das Museum der Geschichte und Archeologie befindlich in der Bastion Saint Andre, das Museum de la Tour, das die Geschichte von Antibes behandelt, das Mueum Naval befindlich am Kap von Antibes.

Zum Schluss ein Besuch im Dom Immaculate Conception. Von den Römern erbaut wurde sie Diane, der Göttin der Jagd, gewidmet. Das römische Bauwerk wurde erneuert im 18 Jahrhundert, man fügte ihr eine majestätisch neo-klassische Fassade und ein prachtvolles Barok-Innern hinzu. Später biege in den an der Küste gelegenen Vergnügungspark ein, nicht weit von RN7. Viele Szenen aus dem Film „The big blue” von Luc Bessons wurden hier gedreht. Das ganze Jahr über kann man sich hier Hai-, Robben- und Delphinvorstellungen ansehen.

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